Nun ist er wieder weg,…

Juli 4, 2008 in Bürokratie, Planung

…oder sie, die Bauanzeige. Wir haben gleich heute früh einen Termin beim Bauamt in Flintbek bekommen. Super, diese Gemeindeverwaltung. Dort werden die Anliegen der Bürger wirklich schnell, freundlich und sehr kompetent erledigt.

Der Leiter des Bauamtes hat sich die Anträge gleich angeschaut und für gut befunden. Die genaue Prüfung hat er sich selbstverständlich vorbehalten. An dieser Stelle wieder ein Lob an Team Massivhaus. Es gab wohl sehr viele fehlerhafte Bauanträge und Entwässerungsanträge, die gleich wieder zurückgeschickt wurden. Unser Antrag enthielt keine offensichtlichen Fehler, war also sehr gut von Team Massivhaus vorbereitet worden.

Nun müssen wir uns wieder in Geduld üben. Die Gemeinde prüft die Bauanzeige und schickt sie danach ans Bauamt in Rendsburg. Dort ist dann ein Monat Zeit, uns den Bau zu untersagen, was hoffentlich nicht passiert. Wenn wir den Gebührenbescheid erhalten, ist alles okay und wir können starten.

Hoffen wir, dass die Behörde den Monat nicht ganz ausschöpft. Obwohl, es ist Urlaubszeit…

Der nächste kleine Schritt

Juni 27, 2008 in Planung

So, die unterschriebenen Bauzeichnungen sin in der Post. Jetzt heißt es für uns warten, bis wir die Unterlagen für den Bauantrag bekommen. Bin mal gespannt, wie lange das dauert.

Wir werden die Zeit nutzen, um uns genaue Gedanken über die Elektroinstallation zu machen. Natürlich heißt das nicht, dass wir jetzt gleich ein Seminar für Elektroinstallation belegen, aber irgendwann wird man uns ebend fragen, wo Schalter und Steckdosen hinkommen. Dann wollen wir vorbereitet sein, damit niemand auf uns warten muss.

Ein klärendes Gespräch

Juni 12, 2008 in Planung

Heute hatte ich ein ausführliches Gespräch mit unserem Architekten. Er hat von sich aus angerufen, was ich schon mal gut fand. Wir haben uns darüber unterhalten, was in der letzten Zeit nicht so gut lief. Dabei haben wir festgestellt, dass die schnelle IT-Welt (in der ich zu Hause bin) und die eher nicht so hektische Bau-Welt sich doch wesentlich unterscheiden und dass in dieser Kombination Potenzial für Ärger steckt.

Wir sind übereingekommen, dass ich ein bißchen Geduld lerne und er vielleicht doch mal zu Telefon greift, wenn Fragen zu beantworten sind. Das Telefonat haben wir in einer positiven Stimmung beendet. Wir werden uns zusammenraufen, hoffentlich.

Ansonsten prüfen wir jetzt die Zeichnungen, machen noch kleine Änderungen und bereiten den Bauantrag vor. Ich denke, nächste Woche werden wir auf unserer Seite damit fertig.

Endlich…

Juni 4, 2008 in Allgemeines, Planung

…tut sich was. Unsere Bauzeichnungen sollen nun am Samstag vorliegen. Ich gehe davon aus, dass das klappt. Dann haben wir am Wochenende Zeit, sie zu überprüfen, unsere Änderungen einzubringen und können sie dann gleich Anfang der Woche zurückschicken.

Vielleicht sind wir zu ungeduldig, aber jede Woche Verspätung, die man einfach so geschehen läßt, kostet am Ende bares Geld, sei es ein zusätzlicher Monat Miete oder auch die Bereitstellungszinsen der Bank. Das gibt einem niemand wieder. Und die Bauzeitvereinbarung gilt eben erst ab Baubeginn, die nützt einem jetzt noch gar nichts.

Wenn’s mal wieder länger dauert

Mai 28, 2008 in Firmen

Leider haben wir immer noch keine Antworten auf viele unserer Fragen an Team Massivhaus. Wenn das so weitergeht, ahne ich Böses für die Bauzeit. Heute habe ich eine etwas klarer formulierte Mail an die Verantwortlichen geschickt. Mal sehen, ob wir jetzt die nötigen Antworten erhalten.

Ein paar technische Fragen zum Putz, zu Türfüllungen oder zur Deckenkonstruktion im Dachgeschoss sollten meiner Meinung nach für einen Fachmann doch relativ schnell zu beantworten sein.

Eine bewegte Woche…

Mai 25, 2008 in Allgemeines, Bürokratie, Küche

…liegt hinter uns.

Auf der Baustelle tut sich richtig was. Das Schotterbett für die Straßen ist fertig und wir konnten so das erste mal mit dem Auto ins Baugebiet fahren. War ein schönes Gefühl zum ersten Mal auf der Straße zu fahren, die man dann zukünftig ständig fährt. Die Grundstücke sind jetzt alle gut sichtbar und man erkennt jetzt in der realen Welt auch die Dinge aus dem Werbeprospekt wieder. Hier ein aktuelles Bild unsres Grundstücks.

Auch die Küchenplanung ist vorangekommen. Eigentlich ist das Thema ja noch in weiter Ferne, aber trotzdem gibt es Gründe, sich schon jetzt damit zu befassen. Erstens muss der Anschluss für die Spüle und ein Mauerdurchbruch für die Dunstabzugshaube geplant werden. Außerdem ist es schon interessant, wie teuer denn so eine Küche nun wird, um sein Budget besser planen zu können. Unser erster Entwurf (siehe Bild) was übrigens viel zu teuer. Da müssen wir noch dran arbeiten.

Eigentlich hatte ich ja auch vor, das komplette Haus als 3D-Modell zu visualisieren, um schon vorher mal darin „herumzulaufen“ und die Möbel zu rücken. Aber so eine Visualisierung in 3D kostet wohl doch zuviel Zeit, die ich dann lieber auf der Baustelle verbringe.

Der Hammer kam aber am Samstag, der Bescheid zur Grunderwerbssteuer. Das Finanzamt will nun doch die Steuer auf Grundstück und Haus und nicht nur auf’s Grundstück. Das reißt natürlich ein Loch in unsere Kasse. Mal sehen, wie wir damit umgehen. Erstmal sind wir jedenfalls ziemlich frustriert.

Mit der Planung kommen wir gut voran. Wir haben fast alle Hausaufgaben erledigt, nur der Kanaltiefenplan fehlt noch. Das ist auch so ein leidiges Ding, dass uns schon die ganze Zeit bremst.

Anfang der Woche haben wir eine ganze Menge Fragen an Team Massivhaus gestellt, aber leider bis heute keine vollständigen Antworten bekommen. Das dauert mir ehrlich gesagt zu lange.

Auch mit dem Thema Außenanlagen haben wir uns ein bißchen beschäftigt, um auch hier ein Gefühl für die Preise zu bekommen. Und auch hier war unser erster Entwurf viel zu teuer. Wir müssen also auch an dieser Stelle weiter planen, suchen und vergleichen. Das wird nie langweilig.

Geld ist nicht alles…

April 4, 2008 in Allgemeines

Heute habe ich gelernt, dass man zum Bauen eines Hauses neben Geld auch noch mindestens genauso viel Geduld braucht. Leider gibt’s dafür keinen Kredit. Warum Geduld? Zum Beispiel deshalb:

Wir benötigen ein Bodengutachten. Das braucht die Baufirma, um das Fundament/die Bodenplatte richtig dimensionieren zu können. Wir beauftragen also einen Bodengutachter, schicken ihm einen Plan mit den GPS-Koordinaten unseres Grundstücks und denken, dass in wenigen Tagen alles erledigt ist. Dann wüßten wir, ob die Bodenplatte teuerer wird als geplant, könnten die Finanzierung abschließen, das Grundstück kaufen und wären einen ganzen Schritt weiter.

Aber viel zu naiv gedacht. Der Bodengutachter kann mit GPS-Koordinaten nichts anfangen. Er braucht Pflöcke im Boden, die das Grundstück markieren und mißt davon ausgehend dann die Punkte für seine Sondierungen aus. Pflöcke stehen aber noch nicht, da bisher nur die Straßen markiert sind, nicht die Grundstücke. Und selbst wenn das Grundstück markiert ist, geht’s noch nicht weiter. Es liegen Sandberge drauf, Materialien und allerhand anderer Kram. Die Vorbereitung und Erschließung läuft eben noch. Aber alle Beteiligten sind echt fleißig und schaffen was weg. Wir können nicht meckern.

Es dauert eben alles seine Zeit…