Restarbeiten

Juni 16, 2008 in Allgemeines, Bürokratie, Planung

Nein, das Haus ist noch nicht fertig. Aber wir haben unsere restlichen Hausaufgaben für den Bauantrag erledigt. Wir brauchten noch einen anderen Teil des Kanaltiefenplans und wir waren wegen der Außenanlagen nochmal beim Bauamt in Flintbek.

Es gibt im B-Plan nämlich ein paar Festsetzungen, die nicht so wirklich schön sind. Man darf zum Beispiel einen Carport direkt auf die Grundstücksgrenze setzen, die Zufahrt muss aber einen Abstand von 1,25m zur Grundstücksgrenze haben. Hm, wird schwierig. Man darf auch nicht zwei Stellplätze nebeneinander bauen, da diese breiter als 4m werden. Da war es nicht ganz einfach, zwei Stellplätze unterzubringen. Aber wir haben eine Möglichkeit gefunden. Und wahrscheinlich werden die Festsetzungen auch noch mal gelockert. An dieser Stelle möchte ich mal das Bauamt in Flintbek, insbesondere seinen Leiter, loben. Dort war man immer hilfsbereit und hat unsere Fragen freundlich, schnell und kompetent beantwortet. Gar nicht, wie man sich ein Amt im Allgemeinen so vorstellt.

Jedenfalls haben wir jetzt alle Infos und unsere Änderungen noch einmal zusammengefaßt und an Team Massivhaus geschickt. Jetzt muss ein Änderungsvertrag gemacht werden, der alle Aufpreise und Gutschriften enthält. Außerdem müssen alle Änderungen in die Bauzeichnungen eingearbeitet werden. Dann können wir die Zeichnungen unterschreiben und anschließend – endlich – kann die Bauanzeige erfolgen. Ich hoffe, das mit den Zeichnungen geht diesmal ein bißchen zügiger. So viel ist ja nicht zu ändern.

Fledermäuse und grüne Dächer

April 5, 2008 in Bürokratie

Wenn man ein Grundstück kaufen und ein Haus bauen möchte, bekommt man mit der Zeit unheimlich viel Papier auf den Tisch – Exposes, Kataloge, Angebote, Verträge, Baupläne, Bebauungspläne, Grundbuchauszüge und weiß der Fuchs was noch. Vieles liest man, manches liest man nicht und einiges sollte man lesen. Da stehen nämlich manchmal wichtige Dinge drin. Ein Beispiel ist der Grünordnungsplan. Keine Sorge, kannte ich bis vor kurzem auch nicht…

Darin steht zum Beispiel, dass dort, wo wir bauen wollen, Zwergfledermäuse leben. Das ist schön, stört auch nicht, können die ruhig machen. Da steht auch drin, welcher Baum stehen bleibt und welcher nicht und wo Ersatz geschaffen werden muss. Hm, kann man lesen, muss man aber nicht. Man ist versucht, das Papier abzuheften und zu vergessen.

Aber dann übersieht man, dass Dächer von Garagen oder überdachten Stellplätzen (landläufig Carport) zu begrünen sind. Oder auch, dass Mülltonnen mit einer Hecke einzufassen sind, die so hoch ist, wie die Mülltonnen. Und das – insbesondere die begrünten Dächer – ist nun wiederum wichtig. Es ändert nämlich die Kosten für den Carport, der eigentlich erstmal billig sein sollte.

Ich werde das Ding in den nächsten Tagen also mal genauer lesen. Mal sehen, ob ich noch mehr spannende Sachen finde.