Die richtige Heizung für das Haus

Wer ein Haus bauen möchte, der muss viele Entscheidungen treffen. Es ist nicht damit getan, einfach seine Wünsche zu äußern und in wenigen Monaten steht das eigene Haus vor einem. Es ist so viel zu Bedenken. Dabei geht es um praktische Aspekte und natürlich immer auch um die Kosten.

Gerade bei der Planung der Räume gibt es zahlreiche Punkte, die beachtet werden müssen. Das beginnt bereits bei der Elektrik (wie viele Steckdosen braucht man und wo?), geht weiter bei den Fenstern (Wo? Wie groß? Welche?), hört nicht auf bei den Bodenbelägen Bodens und kommt irgendwann auch zum Thema Heizung.

Die Entscheidung für die Heizung ist immens wichtig. Eine fehlende Steckdose kann man nachrüsten, ein falsch platziertes Fenster lässt sich auch in Ordnung bringen. Wenn man aber bei der Art der Heizung (Fußbodenheizung, Wandheizung, Heizkörper) oder bei der Energiequelle (Gas, Strom, Erdwärme) eine falsche Entscheidung getroffen hat, muss man damit leben, denn die Kosten für eine nachträgliche Änderung wären immens.

Welche Möglichkeiten gibt es, um das Haus zu heizen?

Es gibt zahlreiche Modelle zwischen den man eine Auswahl treffen muss. Noch vor ein paar Jahrzehnten brauchte man sich nur zwischen einer Öl- und eine Gasheizung entscheiden, das sieht heute jedoch anders aus. Heute hat man die Wahl zwischen Modellen, die mit Öl, Gas, Pellets oder Holz betrieben werden. Außerdem kann man sich für eine Wärmepumpe oder eine Brennstoffzellenheizung entscheiden.

Damit steht in engem Zusammenhang die Festlegung, ob man konventionelle Heizkörper möchte oder ob man sich den Luxus einer Fußbodenheizung gönnt. Die Fußbodenheizung hat viele Vorteile, ist dafür teurer. Wir haben die Fußbodenheizung gewählt, weil das wegen der niedrigeren Vorlauftemperaturen besser zur Wärmepumpe passt und weil wir uns die Wände nicht mit Heizkörpern blockieren wollten.

Viele Bauherren suchen eine möglichst günstige und dennoch effiziente Lösung. Gute Beratung ist dabei wichtig und auch ein regionaler Vergleich lohnt sich. Die Preise für eine Heizung in Bielefeld oder Kiel können sich deutlich unterscheiden.

Wenn es um den Preis geht, muss man zunächst zwischen dem Anschaffungspreis und die laufenden Kosten unterscheiden. Bei der Anschaffung ist die Gasheizung die günstigste Variante.

Auf Platz zwei kommt dann die Ölheizung. Die Anschaffung ist hier ein wenig teurer, da diese Heizung entsprechende Tank benötigt, in denen das Öl gelagert wird. Entsprechend Platz muss dann im Haus eingeplant werden. Zudem gibt es Sicherheitsvorschriften für den Raum, in dem die Tanks stehen werden.

Die Folgekosten beider Varianten hängen jedoch stark vom Markt ab. Es gibt Zeiten, in denen das Öl sehr günstig ist. Anders kann es aber gerade dann sehr teuer werden, wenn man leere Tanks hat und der Preis pro Liter in die Höhe schießt. Gleiches gilt bei Gas. Auch hier ist man abhängig vom aktuellen Marktpreis. Man kann also wenig an den Folgekosten machen und muss diese bereits beim Kauf genau kalkulieren und überlegen.

Am teuersten in der Anschaffung ist eine Wärmepumpenheizung. Diese ist jedoch im Verbrauch deutlich geringer. Außerdem ist sie sehr effizient und auf dem neusten Stand der Technik. Auch das Thema Klimaschutz spielt dabei eine Rolle. Die Wärmepumpe verbrennt nun man keine fossilen Brennstoffe. Dafür braucht sie Strom, der auch irgendwie erzeugt werden muss. Wie gesagt, es ist ein kompliziertes Thema. Am besten lässt man sich von einem Fachmann beraten und der muss bzw. sollte nicht unbedingt von der Firma sein, die einem das Haus verkaufen möchte.