Bau einer Terrassenüberdachung – Für und Wider

Die Terrasse zu überdachen, ist ein großes Projekt und man sollte sich gut überlegen, ob man das allein angeht oder lieber einen Fachmann zu Rate zieht. Wer sich jedoch erst einmal ein wenig mit dem Thema auseinandersetzt und etwas handwerkliches Geschick hat, der wird schnell merken, dass es machbar ist. Warum sollte eine Terrasse überhaupt überdacht werden? Das ist leicht zu beantworten. Eine Terrasse mit Dach kann auch dann genutzt werden, wenn es regnet oder schneit. Die Terrasse ist also viel häufiger nutzbar, als wenn sie völlig offen ist.

Mit der Planung starten

Bei der Planung wird erst einmal geschaut, wie groß die Überdachung werden soll und welches Zubehör benötigt wird. Bei den meisten Anleitungen sind Stegplatten als Empfehlung vorgesehen. Ein großer Vorteil bei den Stegplatten ist, dass sie in unterschiedlichen Ausführungen direkt zur Verfügung stehen und es sogar fertige Sets gibt, auf die zurückgegriffen werden kann. Ideal ist diese Lösung für alle, die noch gar keine Erfahrung im Eigenbau haben, sich daran aber versuchen möchten.

Die Sets werden auf der Basis der Daten zusammengestellt, die durch den Käufer vorgegeben werden. Daher ist es wichtig, die korrekten Daten zu ermitteln. Die Stegplatten werden dann direkt mit der richtigen Größe geliefert. Zusätzlich sind Winkel und auch Profile mit in den Sets enthalten. Damit hat man alles zur Hand, was an Material für das reine Dach benötigt wird.

Man sollte auch bedenken, dass ein Terrassendach mit durchsichtigen Platten wenig oder keinen Sonnenschutz bietet. Darum kann eine zusätzliche Beschattung notwendig sein, die weitere Kosten verursacht.

Die Planung der Unterkonstruktion

Für eine hohe Stabilität eines Terrassendachs ist eine Unterkonstruktion unbedingt notwendig. In vielen Fällen wird einfach die Überdachung gebaut, eine Unterkonstruktion gibt es aber nicht. Die Stabilität des Daches ist dann nicht gewährleistet.

Als Material für die Unterkonstruktion können Holzbalken oder auch Aluminiumprofile eingesetzt werden. Während Holz oft vor allem wegen der Optik gewählt wird, ist Aluminium die deutlich pflegeleichtere Ausführung. Auch ein Terrassendach steht teilweise unter großem Druck. Im Winter beispielsweise fällt der Schnee auf das Dach. Auch wenn es sich um eine abgeschrägte Variante handelt, wird nicht der komplette Schnee auf den Boden fallen. Diese Schneelasten müssen bei der Planung der Statik berücksichtigt werden.

Wer unsicher ist, ob er die Unterkonstruktion korrekt geplant hat, der sollte sich unbedingt Unterstützung von einem Experten holen. Eine Planung durch einen Architekten oder Statiker kann in diesem Fall sehr sinnvoll sein und spätere Enttäuschungen oder gar Unfälle verhindern.

Wir haben uns am Ende aus Kostengründen gegen ein festes Terrassendach und für eine elektrische Markise entschieden. Die Entscheidung muss aber nicht endgültig sein. Vielleicht kommt später doch noch ein festes Dach. Mal sehen…