Richtige Planung der Verkabelung

Viele Menschen nutzen die derzeit günstige Zinslandschaft, um in ein Eigenheim zu investieren. Das hat dazu geführt, dass die Nachfrage nach privatem Wohnraum stark angestiegen ist. Vor allem hat sich pandemie-bedingt auch eine sehr starke Nachfrage nach Einfamilienhäusern mit großen Gärten gezeigt. Der allseits bekannte Speckgürtel in den Großstädten hat einen wahren Nachfrage-Boom erlebt. Die Preise sind entsprechend in die Höhe geschossen, was aber der Nachfrage keinen Abbruch getan hat. Damit das Vorhaben von Erfolg gekrönt ist, muss auf die richtige Planung geachtet werden.

Gute Planung von Strom- und Telekommunikationskabeln

Bei jedem Bauvorhaben müssen auch Strom- und Telekommunikationskabel verlegt werden, sowohl im Haus als auch zum Haus oder im Garten. Eine zuverlässige Versorgung mit Strom und Internet wird immer wichtiger, an fast jeder Ecke von Haus und Grundstück. Daher ist das Bauvorhaben auch direkt mit der Wahl des Strom- und Telekommunikationskabels verbunden. Wenn Sie zusätzlich eine autarke Energieversorgung anstreben, dann ist diesem Aspekt noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Aber auch die zunehmende Vernetzung und der Ausbau des Homeoffice-Bereiches spielen in diesem Zusammenhang eine sehr wichtige Rolle.

Wählt man aus Versehen die falsche Farbe für die Wand, ist das schnell korrigiert. Vergisst man aber Steckdosen, plant sie an der falschen Stelle, wählt nicht optimales Ethernetkabel, dann ist das später schwer zu korrigieren, wenn die Kabel erst einmal unter dem Putz verschwunden sind. Also gut planen und lieber ein oder zwei Dosen mehr vorsehen. Zu viele Anschlüsse kann man kaum haben,

Kabel schützen und flexibel bleiben

Kabel sollten aber nicht einfach „nackt“ in Wand und Boden verlegt werden. Besser ist die Verwendung von Kabelschutzrohr, aus verschiedenen Gründen. Es schützt die verlegten Kabel vor mechanischen Einflüssen und Feuchtigkeit. In der Regel werden die Kabelschutzrohre als Leerrohre verlegt. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Sie erst später die Kabel einziehen. Sollte es im späteren Verlauf nach Jahren zu Schäden am Kabel kommen, lassen sich die Kabel sehr leicht austauschen. Auch wenn man ein Kabel ergänzen möchte, ist das auf diese Weise möglich. Bei größeren Bauvorhaben wählt man die Kabelschutzrohre eher aus HDPE. Diese Form ist nicht als Stangenware wie das PVC Rohr, sondern auf der Trommel erhältlich. Das PVC Rohr eignet sich sehr gut für kleinere Bauvorhaben, wie zum Beispiel für den Bau eines Einfamilienhauses oder für die Verlegung von Kabeln im Garten.