Selbst bauen, ist das möglich?

August 28, 2017 in Eigenleistungen von FPW

Die Entscheidung, sein Haus in Eigenleistung zu bauen, ist keine leichte und will gut überlegt sein. Ein Vorteil liegt dabei auf der Hand: Je mehr man beim Hausbau selber macht, desto geringer fallen Personal- und Montagekosten aus. Im optimalen Fall müssen nur die Materialkosten übernommen werden. Dabei können bis zu 50.000 Euro gespart werden. Auf der anderen Seite bedeuten die anfallenden Eigenleistungen große zeitliche Investitionen. Auch kann es unter anderem sinnvoll sein, bestimmte Arbeiten von einem Fachmann erledigen zu lassen, wenn man an seine handwerklichen Grenzen stößt. Neben etwaigen Fachmännern müssen vor allem die richtigen Hersteller für die Baumaterialien gefunden werden. Ein Unternehmen, das sich auf kundenindividuelle Lösungen in den Bereichen Basischemikalien, anorganische Spezialchemikalien und Beschichtungssysteme spezialisiert hat, ist TIB Chemicals.

Was Sie bei Eigenleistungen bedenken sollten

Darüber hinaus sollten autonome Bauherren abschätzen, was wirklich in Eigenleistung zu schaffen ist und was nicht. Geht man von einer einjährigen Bauzeit und 1.000 Arbeitsstunden aus, bedeutet dies immer noch, dass durchschnittlich 25 Arbeitsstunden pro Woche anfallen. Es wird daher empfohlen, nicht mehr als 5 – 10 Prozent der Gesamtkosten in Eigenleistung zu erbringen. Daher lassen sich Arbeiten, die hohe Materialkosten und einen geringen Lohnanteil aufweisen, am besten an eine Baufirma übertragen. Solche können Material häufig auch viel günstiger erwerben als Bauherren. Arbeiten, die Sie auch als ungeübter Handwerker umsetzen können, sind beispielsweise Malerarbeiten, das Verlegen von Bodenbelägen oder auch das Anbringen von Wandfliesen. Auch das Verlegen, Schleifen und Spachteln von Rigipsplatten kann mit einer guten Anleitung und etwas Zeit selbstständig erledigt werden. Erfahrene Heimwerker können sich zusätzlich an Rohbauarbeiten versuchen oder durch eigenständiges Verputzen Lohnkosten sparen. Sanitär- und Elektroinstallationen hingegen sollten von einem Fachmann übernommen werden.

Weitere Tipps zum Hausbau in Eigenleistung

Beim eigenständigen Bau Ihres Hauses können Sie nicht nur Lohnkosten sparen, sondern auch von weniger hohen Zinsbelastungen für die geringere Finanzierung profitieren. Das eingesparte Geld können Sie gewinnbringend für zusätzlichen Luxus ausgeben, der Ihnen sonst verwehrt geblieben wäre, wie eine Sauna oder eine qualitativ hochwertige Küche. Wer keine Erfahrung beim Hausbau hat, kann sich die Arbeit und Planung mit einem sogenannten Bausatzhaus erleichtern. Vorkenntnisse oder Heimwerker-Routine sind dabei nicht zwingend notwendig. Trotzdem sollten Sie die jeweiligen Angebote gut prüfen, um für sich die optimale Lösung zu finden. Neben Baustoffen enthalten solche Hausbausätze auch häufig zusätzliche Leistungen, wie Unterstützung bei der Suche nach dem geeigneten Grundstück, der Finanzierung oder der Planung. Weiterhin bedenken sollten Sie, dass für im Rahmen Ihrer Eigenleistung verursachte Baumängel Sie selbst mit Ihrem eigenen Vermögen haften.